50 Jahre Gerüstbau

 

LINDLAR, JULI 2019. Das traditionsbewusste Familienunternehmen Gebr. Sonntag feiert sein 50-jähriges Jubiläum. 1969 wurde das Unternehmen von den beiden Brüdern Fritjof und Udo Sonntag mit Sitz in Lindlar gegründet. 50 Jahre später, geführt in der zweiten Generation, blickt das Unternehmen auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Senior-Chef Udo Sonntag hat das Firmenjubiläum zum Anlass genommen, sich aus dem operativen Geschäft vollständig zurückzuziehen. Seit Beginn des Jahres steht er beratend im Hintergrund zur Verfügung.

 

Pioniere aus Lindlar

1969 gründeten die beiden Brüder Fritjof und Udo Sonntag als Maler- und Gerüstbaugeschäft das Familienunternehmen Gebr. Sonntag mit Sitz in Lindlar. Die ersten Jahre unterhielten die Brüder ein kleines Materiallager im Lindlarer Ortskern. Bereits zehn Jahre später siedelte das Unternehmen als eines der ersten Betriebe ins Industriegebiet Klause um. In dieser Zeit beschränkte sich die Einrüstung der Objekte mit Holzleitern und Holzdielen, dem klassischen Leitergerüst. Auflagen, was die Ausführung der Arbeiten anging, gab es zu dieser Zeit kaum. Doch schon nach 4 Jahren investierte der Betrieb in Stahlrohrgerüste. Um das bekannte Schloss Heiligenhoven in Lindlar nach einem Brand 1973 vollständig zu sanieren, schaffte sich Gebr. Sonntag die ersten Fassadengerüste aus Stahl an.

Im Laufe der folgenden Jahre wurden die Auflagen für die Sicherheit beim Auf- und Abbau von Gerüsten, sowie deren Nutzung höher. Neben dem dreiteiligen Seitenschutz, bestehend aus dem doppelten Handlauf und dem Fußbordbrett, durfte der Aufstieg nur noch über innenliegende Leitergänge erfolgen. Das Wahrzeichen von Lindlar, die katholische Kirche St. Severin, wurde sowohl von innen als auch von außen mehrfach eingerüstet. Neben der Kirche St. Severin rüstete das Unternehmen weitere interessante Projekte in Lindlar, wie beispielsweise das Rathaus oder das Parkbad ein. Mit dem neuartigen Layher Modulgerüst erhielt das Traditionsunternehmen Einzug in den Industriegerüstbau. Vor 20 Jahren stieg schließlich die zweite Generation ins Unternehmen ein. Mit Sohn Jens Sonntag und Schwiegersohn Achim Büscher blieb der Betrieb in Familienhand und konnte mit klarer Ausrichtung auf Kundenorientierung und konstant steigender Qualität weiter ausgebaut werden.

Neue Wege erschließen – Auf der Suche nach Innovationen

2009 erweiterte Gebr. Sonntag seine Lagerkapazitäten. Deshalb errichtete das Unternehmen eine große Lagerhalle im neuen Abschnitt des Gewerbegebiets Klause. Der neue Lagerplatz ermöglichte ein witterungsunabhängiges Be- und Entladen der LKWs. Gebr. Sonntag setzt seit seiner Gründung in allen Bereichen auf eine stetige Weiterentwicklung. Deshalb baute das Familienunternehmen im Jahr 2011 seine Räumlichkeiten im Schmiedeweg aufwändig um. Dadurch schafften sie zusätzliche Büroräume, um die anstehenden Aufgaben von heute und morgen zu meistern.

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